Margarete Steiff - Die Welt von Steiff in Salzburg
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1874 baute ihr Vater Friedrich Steiff das Wohnhaus in der Ledergasse um und richtete eine Schneiderei ein. Margarete und ihre Schwester hatten bald mehr und mehr Arbeit und konnten sich als erste in Giengen an der Brenz eine eigene Nähmaschine kaufen. Obwohl sie wegen ihrer Lähmung die Nähmaschine nur von der eigentlich falschen Seite aus bedienen konnte, wurde Margarete schnell sehr produktiv.

1877 eröffnete sie auf Anraten ihres angeheirateten Vetters Wilhelm Adolf Glatz ein Filzgeschäft. Aus dem Laden entwickelte sich ein kleines Unternehmen mit mehreren fest angestellten Näherinnen. 1879 entdeckte Margarete Steiff in einer Modezeitschrift das Schnittmuster eines Elefanten und fertigte mit ihren Näherinnen zwei Säcke voll mit Nadelkissen in Form des Elefanten für den Heidenheimer Markt an.

Die "Elefäntle" waren ein voller Erfolg, so dass daraufhin auch andere Tiere entworfen und produziert wurden. Kaufte Margarete für die Tiere im Jahr 1886 noch für 1460 Mark Filz ein, war es vier Jahre später bereits ein Posten für 5070 Mark. 1892 erschien der erste illustrierte Steiff-Katalog. Neben Elefanten gehörten auch zahlreiche andere Tiere wie Hunde, Katzen und Pferde zum Sortiment. Im Katalog befand sich auch das Motto Margaretes: „Für Kinder ist nur das Beste gut genug“. 1893 stieg der Umsatz der Spielwaren auf 16.000 Mark über den der Filzwaren. 1901 wurde das Spielzeug bis in die USA exportiert, der Umsatz belief sich auf über 180.000 Mark.

Quelle: wikipedia.org

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